Der deutsche Küchenhersteller BES Zeyko Küchenmanufaktur GmbH hatte aufgrund von u.a. langanhaltenden Produktionsprobleme im November einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen eingereicht. Ursprünglich wurde dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stattgegeben, was eine reibungslose Fortsetzung des Geschäftsbetriebs ermöglicht hätte. Dieses anliegen ist nun gescheitert. Um die Betriebsfortführung und Finanzierung sicherzustellen, wurde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, nun in ein Regelverfahren umgewandelt.

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Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 12. Dezember vom Amtsgericht Villingen-Schwenningen angeordnet. Als vorläufiger Insolvenverwalter bestellt, wurde Dr. Phillip Grub, von der Kanzlei Grub Brugger in Stuttgart. Insgesamt soll der Geschäftsbetrieb von Zeyko soll im Zuge des Insolvenzverfahrens vollumfänglich fortgeführt werden. Gleichzeitig sollen den Geschäftspartnern die bisherigen Ansprechpartner von der Zeyko Küchenmanufaktur weiterhin erreichbar und erhalten bleiben.

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Wie geht es nun weiter mit Zeyko?

Wie es weitergeht ist im aktuellen Stadium des Insolvenzverfahrens ebenso unklar, wie die Chancen einer erfolgreichen Restrukturierung des Traditionsherstellers. Nicht selten kommt es vor, dass ein Unternehmen mit stabilen Werten aus der Insolvenz heraus gekauft oder nochmal weiterfinanziert wird. So zum Beispiel wurde ALNO, der ehemals größte Küchenhersteller Europas, im Jahr 2017 vom britischen Venture Capital Unternehmen Riverrock übernommen, während im gleichen Zuge die Neue Alno AG gegründet wurde. Ob die Zeyko Küchenmanufaktur ebenfalls Chancen auf einen Investor hat, ist zu diesem Zeitpunkt heraus unklar.

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