Der deutsche Küchenhersteller Poggenpohl musste im Zuge der Corona-Pandemie beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenz anmelden. Hierbei wurde mitgeteilt, dass die Liquiditätsengpässe trotz kurzfristig getroffener Maßnahmen wie Kurzarbeit nicht mehr kompensiert werden konnten. Denn “Unternehmen mit laufender Restrukturierung, können das von der Bundesregierung aufgelegte Hilfsprogramm zum Schutz der Wirtschaft in der Corona-Krise nicht in Anspruch nehmen. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Manuel Sack bestellt, der bei der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner tätig ist. Während die Auslieferungen weiterhin gewährleistet werden sollen, wird ein Investor gesucht.

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Die Gehälter der 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Poggenpohl Möbelwerken GmbH, soll für die Monate April bis Juni 2020 über eine Insolvenzgeld-Vorfinanzierung gesichert werden. Insgesamt soll sich das Geschäft von Poggenpohl zuletzt stabil entwickelt haben. Nach dem erfolgten Umbau des Unternehmens, wurde eine Multikanal-Vertriebsstrategie verfolgt, die vor allem unabhängige Händler in den Mittelpunkt der Vertriebsstrategien stellte. Durch eigene Flagship Stores, Küchenstudios, dem Einzelhandel und dem Projektgeschäft, wurden weitere Vertriebsschienen bedient. Im Zuge eines Joint Ventures, konnte der Vertrieb in Asien Ende 2019 erfolgreich gestärkt werden. Da die Auftragsbücher für die zweite Jahreshälfte gut gefüllt sind, ist es das Ziel das Unternehmen und die Marke zu erhalten. Der letztbekannte Umsatz lag bei ca. 76 Mio. € im Jahr 2018

Das beste Preis- Leistungsverhältnis.

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