Bis zum 31. März 2020 will die Kiveda Group 6 weitere Filialen schließen. Hierbei handelt es sich um die Städte: Frankfurt, Augsburg, Regensburg, Leipzig, Reutlingen und Stuttgart. Zuvor wurde bereits das Aus für vier City-Stores in Bremen, Heilbronn, Ulm und Düsseldorf verkündet. Begründet wird dies vor allem auf eine unzureichende Profitabilität und einen stärkeren Fokus auf den Direktvertrieb. Somit verbleiben drei weitere Küchenstudios in Berlin, Freiburg und Nürnberg, die in erster Linie als Flagship-Stores fungieren sollen.

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Weiterhin möchte die Kiveda-Group verstärkt auf Mixed-Reality setzen: “…wir werden die Beratungsleistung für unsere Kunden im Vergleich zu traditionellen Ausstellungen in Küchenstudios nicht nur ersetzen, sondern auch übertreffen…”, so der Geschäftsführer der Kiveda Holding, Andreas Rode. Insgesamt soll die Beratung somit vor allem bei den Kunden zuhause stattfinden und sich somit vom stationären Ansatz weitestgehend lösen.

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Küchen Quelle Kiveda Managing Director Andreas Rode
Andreas Rode, Managing Director Kiveda Group

„Mit dem demnächst beginnenden Roll-out von Mixed Reality werden wir die Beratungsleistung für unsere Kunden im Vergleich zu traditionellen Ausstellungen in Küchenstudios nicht nur ersetzen, sondern auch übertreffen. Wir bedauern sehr, dass wir erneut Standorte schließen werden. Den betroffenen Mitarbeitern werden wir individuell passende Angebote unterbreiten.“

Seit längerem verfolgt Kiveda | Küchenquelle einen digitalisierten Ansatz, der sich vom rein stationären Küchenhandel lösen soll. Mit sogenannten Mixed Reality Brillen, wie sie schon bei Computer Anwendungen oder Computer Spielen zum Einsatz kommen, sollen die Küchen unmittelbar zuhause, beim Kunden erlebbar gemacht werden. Demnach soll der stationäre Ansatz immer weniger in das Konzept des Küchenhauses passen. Die Mitarbeiter Entlassungen werden laut der Geschäftsführung bedauert. Weitere Schließungen sollen nicht geplant sein. Seit Jahren haben Küchenquelle | Kiveda mit hohen Kosten im Zuge der Umstrukturierung zu kämpfen, die im Jahr 2017 zu einem Verlust von 5 Millionen Euro geführt hatten. Wie weit die Umstrukturierung fortgeschritten ist und ob sich das Geschäftsmodell auf Dauer rentiert wird sich noch zeigen.

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